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Benjamin Eichler, genannt Ben, ist der Mann, der die Bilder von unseren Europahafenköpfen macht.

 

Er ist Bremer und Fotograf. Das gehört für ihn ganz eng zusammen. „Denn ich bin in meinem Beruf dahin gekommen, wo ich jetzt bin, weil ich in dieser Stadt lebe“, sagt er. Die Wege sind kurz, jeder kennt jeden um drei Ecken – und ein gutes Netzwerk ist das, was man als Freiberufler braucht. In Bremen ist das für ihn viel einfacher, als wenn er woanders leben würde. „Bremen ist ja eine Mischung aus Stadt und Dorf, ein Dorf mit Straßenbahn. Ich musste nie Klinken putzen. Du hast hier eine große Reichweite, wenn du mal mit den richtigen Leuten zusammengearbeitet hast.“

Ben hat ein paar Umwege genommen, bis er seine Berufung gefunden hat. Nach seiner Schulzeit im niedersächsischen Achim macht er zunächst eine Ausbildung als Einzelhandelskaufmann, holt dann sein Abi nach und absolviert seinen Zivildienst. Danach schreibt er sich in Bremen für ein Journalistik-Studium ein. Nebenbei jobbt er als junger Fotojournalist („lernen und austoben“) bei einer regionalen Tageszeitung, später für Medien wie die taz und die Junge Welt sowie für die Organisation Amnesty International. Im Laufe der Jahre kommen Aufträge von Unternehmen hinzu, die seinen Stil mögen. Den beschreibt er so: „Ungescriptet, ungestellt, wenig Posing. Vor allem keine glattgeleckte Fotografie. Ich möchte Menschen so zeigen wie sie sind.“

Sein Herz schlägt laut für Bremen, das spürt man. „Ich mag die Stadt und die Leute unfassbar gerne.“ Erst gestern, erzählt er, war er den ganzen Tag am Unisee, heute am Osterdeich Kaffeetrinken. „Ganz ehrlich, ich könnte mir nicht vorstellen, irgendwo zu wohnen, wo kein Wasser durchfließt“.

Und wie wäre es mit vier Wänden am Europahafen, Ben? „Ich bin glücklich da, wo ich bin. Aber als ich für unsere Fotos oben in einer der Wohnungen stand und die Aussicht gesehen habe, dachte ich, ach, vielleicht ziehe ich ja doch nochmal um.“

Wir sind gespannt.

Lieblingsplatz in Bremen
Der Osterdeich und der Werdersee sind Sommerlieblingsorte. Außerdem der Neustädter Hafen, hier trifft Alt auf Neu und die jungen kreativen Wilden können sich austoben.

Lieblingsplatz am Europahafen
Am frühen Abend am Hafenbecken, wenn die Sonne über der Weser untergeht und das Licht diese besondere Farbe hat („gülden-orange“).

Der Europahafenkopf ist für mich…
…ein Zukunftsort, wo es nicht nur ums Konsumieren geht, sondern wo man gerne Zeit verbringt, weil dort ein guter Vibe entsteht.

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