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4:38 Minuten braucht der Aussenaufzug, um den Turm des Zech Hauses zu erklimmen. An Bord: Michael Schoppe.

 

Mit seiner Kamera dokumentiert er den Baufortschritt und begibt sich zum Aussichtpunkt für das heutige Shooting. Von oben, aus dem 18. Stock des Gebäudes, knapp 80 Meter über dem Hafenbecken, wirkt alles klein und unscheinbar. Trotz des Windes, der uns um die Ohren pfeift, ist es für Michael ein Ort der Ruhe. Es ist bisher ein fast exklusiver Ausblick über die Hansestadt.

Zum Glück ist Michael, der sofort die Kamera rausholt, schwindelfrei. Vor seiner Tätigkeit als Fotograf war er viele Jahre lang als Handwerker tätig, genauer als Heizungsbauer und Klempner. Arbeiten in luftiger Höhe machen ihm nichts aus. Auch deshalb hat er die Genehmigung für die Fotoaufnahmen erhalten, die er nun regelmäßig vom Europahafenkopf macht. Wenn er auf der Baustelle unterwegs ist, schaut er oft neidvoll auf die modernen Heizungsanlagen. Die Arbeit als Handwerker gehört aber der Vergangenheit an. Wie die Überseestadt, hat auch er sich weiterentwickelt. “Zu Beginn waren die Sonnenauf- und -untergänge mein Markenzeichen,” sagt Michael. Jetzt setzt er den Europahafenkopf rund um die Uhr eindrucksvoll in Szene. Denn der überrascht ihn bei Tag und bei Nacht immer wieder aufs Neue.

Michael ist vor viereinhalb Jahren von Hastedt ins Bremer Westend gezogen und wohnt seitdem nur einen Steinwurf vom Europahafenkopf entfernt. Die Entwicklung des Stadtteils hat er von Anfang an miterlebt. Vor Baubeginn war das Grundstück eine Brache und wurde nur selten für Veranstaltungen genutzt. Daher freut er sich, dass zwischen Zech Haus und Lofthaus Nord ein Platz entsteht, auf dem Bäume gepflanzt werden und Veranstaltungen stattfinden sollen. Der Platz bildet die Verlängerung vom Hilde-Adolf-Platz, der vom Europahafenkopf einen Blick durch die Überseestadt, am Weser-Tower vorbei, in die Innenstadt gewährt. “Ich freue mich darauf, wenn das Projekt fertig ist”, sagt Michael.

Doch bis dahin fließt noch reichlich Wasser durch die Weser. Bis alle vier Gebäude fertiggestellt und übergeben sind, wird Michael weiterhin ein regelmäßiger Gast an der Baustelle sein und mit seinem ganz eigenen, fotografischen Blick auf das Geschehen den Fortschritt festhalten.

@europahafenbremen

Lieblingsplatz in Bremen
Am liebsten fahre ich früh morgens mit dem Fahrrad ins Blockland. Ich habe hier eine Runde von knapp 25 Kilometern und setze mich im Morgenlicht auf eine Parkbank und beobachte die Natur und Tiere. 

Lieblingsplatz am Europahafen
Oben auf dem Turm des Zech Hauses. Wenn keine Bauarbeiten anstehen, kann ich hier in Ruhe Fotos schießen und habe einen atemberaubenden Blick über die ganze Stadt.  

Europahafenkopf ist für mich…
… ein Wohlfühlort. Wenn es windig ist und das Wasser in den Europahafen strömt, kommt die herrlich salzige Luft vom Meer in die Überseestadt.

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